LK 11 im Safestay Hostel
Recently, our 11th grade English LK took a break from normal lessons and headed to the Platypus Theater to experience the interactive play Safestay Hostel.
The story is set in London in the year 2026, inside a hostel known for its welcoming and accepting vibe. We meet a diverse group of guests, including a Finnish owner, a young woman from the UK with German citizenship, a Brazilian activist and an Australian influencer with a British passport.
Things become complicated when a politician, Sandra Rice, wins the election and enacts tough new regulations. These laws increase taxes for immigrants, require a British passport for working, and force employers to pay higher taxes if they hire non-British employees.
The Finnish owner is terrified of overstepping the boundaries of the government and feels pressured about the Brazilian woman, while the German girl, unable to find work elsewhere, ends up working at the hostel.
The conflict reaches the ultimate point when the government announces even more anti-immigrant policies and bans a planned demonstration, which completely violates freedom of speech rights. Despite the ban, the Brazilian activist refuses to back down. She immediately insists on proceeding with the demonstration and try their best to stand against the injustice, determined not to let the government win. At first, the others hesitate and argue that protesting doesn't actually change anything, especially now that it is banned. However, the Brazilian woman forces the Finnish owner to face reality. She gets her to look up the facts and realize that the government does not care how long you have lived there, how hard you work or if you are a good citizen, they will still stand by their nationalistic ideology.
Realizing they can no longer stay quiet and endure this, they all decide to join the protest together. They remain standing by the fact that they won’t leave.
This play was the perfect addition to what we have been learning in our English LK. In class, we talk about topics like democracy and human rights. Safestay Hostel showed us in a very realistic way how quickly a democratic society can change when nationalist and anti-immigration laws start to take over.
The most meaningful moment happened at the end of the show. The actors broke character to speak directly to us, reminding the entire audience how important democracy is. They heavily urged young people to go out and vote to protect their own future.
Vor kurzem hat unsere 11. Klasse im Leistungskurs Englisch eine Auszeit vom regulären Unterricht genommen und sich auf den Weg zum Platypus Theater gemacht, um das interaktive Theaterstück „Safestay Hostel“ zu erleben.
Die Geschichte spielt im Jahr 2026 in London, in einem Hostel, das für seine einladende und tolerante Atmosphäre bekannt ist. Wir lernen eine diverse Gruppe von Gästen kennen, darunter eine finnische Besitzerin, eine junge Frau aus Großbritannien mit deutscher Staatsbürgerschaft, eine brasilianische Aktivistin und einen australischen Influencer mit britischem Pass.
Die Lage wird kompliziert, als die Politikerin Sandra Rice die Wahl gewinnt und strenge neue Vorschriften einführt. Diese Gesetze erhöhen die Steuern für Einwanderer, verlangen einen britischen Pass zum Arbeiten und zwingen Arbeitgeber, höhere Steuern zu zahlen, wenn sie nicht-britische Mitarbeiter einstellen.
Die finnische Besitzerin hat große Angst, die Grenzen der Regierung zu überschreiten, und fühlt sich wegen der Brasilianerin unter Druck gesetzt, während die Deutsche, die nirgendwo Arbeit finden kann, schließlich im Hostel arbeitet.
Der Konflikt spitzt sich zu, als die Regierung noch mehr einwanderungsfeindliche Maßnahmen ankündigt und eine geplante Demonstration verbietet, was ein klarer Verstoß gegen Meinungsfreiheit darstellt. Trotz des Verbots weigert sich die brasilianische Aktivistin, nachzugeben. Sie besteht sofort darauf, die Demonstration durchzuführen, und versucht ihr Bestes, sich gegen die Ungerechtigkeit zu wehren, entschlossen, die Regierung nicht gewinnen zu lassen. Zunächst zögern die anderen und argumentieren, dass Protestieren eigentlich nichts ändere und es nun auch verboten sei. Die Brasilianerin zwingt die finnische Besitzerin jedoch, der Realität ins Auge zu sehen. Sie bringt sie dazu, die Fakten nachzuschlagen und zu erkennen, dass es der Regierung egal ist, wie lange man schon dort lebt, wie hart man arbeitet oder ob man ein guter Bürger ist. Die Regierung wird an ihrer nationalistischen Ideologie festhalten.
Als ihnen klar wird, dass sie nicht länger schweigen und dies erdulden können, beschließen sie alle gemeinsam, sich dem Protest anzuschließen. Sie bleiben standhaft bei ihrer Entscheidung, nicht zu gehen.
Dieses Theaterstück war die perfekte Ergänzung zu dem, was wir in unserem Englisch-Lk gelernt haben. Im Unterricht sprechen wir über Themen wie Demokratie und Menschenrechte. „Safestay Hostel“ zeigte uns auf eine sehr realistische Weise, wie schnell sich eine demokratische Gesellschaft verändern kann, wenn nationalistische und einwanderungsfeindliche Gesetze die Oberhand gewinnen.
Der bedeutendste Moment ereignete sich am Ende der Vorstellung. Die Schauspieler hörten auf zu spielen und sprachen uns direkt an und erinnerten das gesamte Publikum daran, wie wichtig Demokratie ist. Sie forderten junge Menschen eindringlich auf, wählen zu gehen, um ihre eigene Zukunft zu schützen.
Lena E. Scholz, Vivien Bogdan, Polina Voskoboinikov