LK Bio 11 präpariert Schweinehirn
Ein Schweinehirn sezieren
Im heutigen Unterricht des Biologie Leistungskurses 11 beschäftigten wir uns mit dem Aufbau des Gehirns und den darin stattfindenden Lernprozessen. Statt ausschließlich mit Abbildungen oder Modell zu arbeiten, hatten wir die besondere Gelegenheit ein echtes Schweinehirn zu untersuchen und es direkt mit einem Modell zu vergleichen.
Zu Beginn betrachteten wir das echte Gehirn von außen und beschrieben seine Merkmale. Es hatte eine rosa bis rötliche Farbe und eine glatte Oberfläche. Besonders auffällig waren die feinen Blutgefäße sowie die gewellten Furchen, die sich über das gesamte Gehirn zogen. Auch Großhirn und Kleinhirn konnten wir deutlich erkennen. Dabei stellten wir fest, dass sich das echte Gehirn nicht nur optisch, sondern auch in der Konsistenz deutlich von einem Modell unterscheidet, da es je nach Bereich unterschiedlich weicher oder fester ist.
Anschließend wurde das Gehirn vorsichtig seziert, damit wir den inneren Aufbau betrachten konnten. Auf der Schnittfläche ließen sich verschiedene Strukturen erkennen. Durch den direkten Vergleich erkannten wir, dass Modelle zwar realistisch sind, ein echtes Präparat jedoch eindrucksvoller ist.
Ein weiterer Unterrichtsschritt bestand darin, Nervengewebe unter dem Mikroskop zu betrachten. Dazu wurde eine kleine Probe von uns vorbereitet, mit Methylenblau gefärbt und untersucht.
Während der Stunde kamen außerdem zwei andere Klassen kurz vorbei und nutzen die Möglichkeit, uns bei der Arbeit zuzuschauen. Das sorgte bei den Schülern hoffentlich für zusätzliche Neugier, wie spannend der Biologie Unterricht sein kann.
Insgesamt war die Stunde besondere anschaulich und lehrreich, da wir theoretisches Wissen direkt mit praktischer Arbeit verbinden konnten.
Wir möchten uns an dieser Stelle bei Frau Strüwer und der Stadt Ludwigsfelde für die kurzfristige Organisation und Finanzierung bedanken.
Lilly H., Jahrgang 11
Fotoserien
Präparation_Schweinehirn (FR, 20. Februar 2026)





Foto: Nadine Zöophel
Foto: Nadine Zöophel
Foto: Nadine Zöophel
Foto: Nadine Zöophel
Foto: Nadine Zöophel